0-Artikel

Wie sieht das Reiseverhalten der nächsten Generation aus – und welche Rolle wird das Reisebüro der Zukunft dabei spielen? Diesen Fragen sind wir mit einer Gruppe von Abiturienten des Agricola Gymnasiums Glauchau nachgegangen. Ziel war es, nicht nur Einblicke in unseren Arbeitsalltag zu geben, sondern vor allem die Perspektiven und Erwartungen der jungen Zielgruppe besser zu verstehen.

Reisen aktuell: Noch stark familiengeprägt

Ein zentrales Ergebnis: Viele junge Menschen reisen aktuell noch mit ihren Familien und treffen eigene Reiseentscheidungen erst nach dem Abitur – etwa bei Trips mit Freunden. Damit gehören sie klar zur Zielgruppe von morgen.

Entgegen gängiger Erwartungen spielt Social Media bei der konkreten Reiseplanung bislang keine dominierende Rolle. Stattdessen greifen viele weiterhin auf klassische Methoden zurück, etwa Reiseführer oder die Orientierung über Karten und Recherchen mit digitalen Kartendiensten wie Google Maps.

Offener Austausch zu Branche und Herausforderungen

Neben den vorbereiteten Themen entstand ein lebendiger Dialog. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse an unserem Arbeitsalltag, stellten Fragen zu aktuellen Herausforderungen der Branche und diskutierten aktiv mit, unter anderem zu den Themen Nachhaltigkeit oder Vertrauen in Anbieter.

Eine Zielgruppe mit Potenzial und klaren Erwartungen

Der Austausch hat gezeigt: Die Schüler stehen noch am Anfang ihrer eigenständigen Reiseplanung, bringen jedoch bereits klare Vorstellungen und Erwartungen mit. Für Reisebüros ergibt sich daraus die Chance, frühzeitig Vertrauen aufzubauen und sich als kompetenter, moderner Ansprechpartner zu positionieren.

Danke an die jungen Urlauber von morgen und an Lehrerin Frau Stoll.

Diesen Beitrag teilen: